Suchmaschinenwerbung mit dem Marktführer Google AdWords kann vor allem für blutjunge Unternehmen eine gute Möglichkeit sein, auf den obersten Plätzen der Google-Suche mit zu spielen – gerade wenn es vielleicht der Website noch am nötigen SEO fehlt. Wer schon einmal Werbung mit AdWords geschalten hat, weiß allerdings, dass es einiges zu beachten gibt und man vieles falsch machen kann. Gerade um letzteres zu vermeiden, gibt es von uns 15 Tipps, wie ihr mit Google AdWords gute Textanzeigen realisieren könnt. Los geht’s!

Kampagne vorbereiten

Tipp 1: 
Überlegt euch vor der Kampagne genau, welche Ziele ihr mit den Anzeigen erreichen wollt. Geht es euch um mehr Bekanntheit, wollt ihr Newsletter-Abonnenten gewinnen oder direkt Buchungen erhalten? Eine genaue Zielsetzung hilft euch dabei, eine Strategie zu entwickeln und eure Kampagne im Nachhinein zu bewerten.

Tipp 2: 

Werft ein Auge auf die Konkurrenz bzw. auf fremde AdWords Anzeigen. Macht für euch die 5 besten Anzeigen aus und notiert genau, was ihr an den Anzeigen besonders gut fandet. Diese Kniffe könnt ihr schließlich für eure eigenen Anzeigen nutzen!

Tipp 3:  
Legt die Zeit und den Ort der Ausspielung fest. Wollt ihr nur regionale Kunden ansprechen oder überregional Kunden und Aufmerksamkeit gewinnen? Neben der regionalen Auswahl könnt ihr mit dem Werbezeitplaner außerdem eure Anzeigen zeitlich planen. Durch Social Media und Analytics habt ihr bereits herausgefunden, dass eure Zielgruppe eher unter der Woche aktiv ist? Dann solltet ihr die Kampagne am Wochenende weniger oder gar nicht ausspielen. Testet hier einfach, was eure wichtigsten Zeiten und Tage sind.


Die Keywords optimieren

Tipp 4: 
Das A und O für eine gute Anzeige sind die richtigen Keywords - darüber werdet ihr schließlich gefunden. Deshalb solltet ihr zuerst eine Potentialanalyse durchführen. Mit Tools wie dem Google Keywordplanner könnt ihr herausfinden, welche Suchbegriffe im Monat besonders häufig gesucht werden. Mehr Tipps zu den perfekten Keywords findet ihr hier in unserem Blogbeitrag. Gute Keywords sollten mehrere 100 Suchanfragen im Monat aufweisen. Hierbei müsst ihr aber nicht unbedingt auf die allerbesten Top-Keywords setzen, denn diese sind kostenintensiv und strotzen nur so vor Wettbewerbern. Das Zauberwort heißt hier „Long Tail Keywords“. Diese sind spezifischer, oft günstiger, weniger umkämpft und können euch trotzdem richtig viel Traffic bringen. 

Tipp 5: 
Ihr solltet außerdem die angebotenen Keyword-Optionen nutzen. Hier könnt ihr zwischen „genau passend“, „passende Wortgruppe“, „weitgehend passend“, dem Modifizierer für „weitgehend passend“ und „ausschließenden Keywords“ wählen. Durch diese Optionen könnt ihr die Auffindbarkeit und Reichweite eurer Anzeigen selbst bestimmen und kontrollieren. Wenn die Keyword-Option sehr flexibel ist, erreicht ihr eine große Nutzerschaft.  Ist die Option stark eingegrenzt, erreicht ihr zwar weniger Nutzer, jedoch wird die Anzeige für den Suchenden relevanter. Ein besonderes Augenmerk solltet ihr auch auf die ausschließenden Keywords legen! Stellt auch hier eine Liste zusammen mit Keywords, zu denen ihr nicht gelistet werden wollt, um unpassende Ausspielungen zu vermeiden und Geld einzusparen. Bietet ihr ein kostenpflichtiges Whitepaper zum Download an, solltet ihr zum Beispiel Keywords wie „kostenlos“ oder „gedruckt“ ausschließen.

ausschließende  Keywords Adwords MarkOp.png

Tipp 6:
Verwendet dynamische Keywords! Diese AdWords-Funktion übernimmt die Suchbegriffe eines Nutzers automatisch in den Anzeigentext oder in die angezeigte URL. Diese so „personalisierten“ Anzeigen können für den Nutzer attraktiver und vor allem relevanter erscheinen als Standardanzeigen. Dazu muss ein kurzer Code in den Anzeigentext eingefügt werden, z.B. {KeyWord:Whitepaper}. Wird jetzt z.B. nach „E-Book“ gesucht, wird dieser Suchbegriff automatisch für „Whitepaper“ eingesetzt. Der Standardtext „Whitepaper“ wird immer dann eingefügt, wenn ein Keyword nicht dynamisch eingesetzt werden kann, z.B. weil es zu lang ist und somit die maximale Zeichenanzahl sprengen würde. 

Anzeigengruppen feiner gliedern

Tipp 7: 
Um die Klickrate zu verbessern, kann es helfen die Anzeigengruppen feiner zu gliedern, sodass pro Anzeigengruppe maximal fünf thematisch übereinstimmende Keywords vorliegen. Oft sind die Anzeigengruppen zu breit gefächert, dabei lassen sich vor allem feingliedrige Anzeigengruppen gezielter optimieren. Durch eine feine Struktur könnt ihr Anzeigentexte verfassen, die noch besser zur Suchanfrage des Nutzers passen. 

Der richtige Anzeigentext

Tipp 8: 
Euer Anzeigentext sollte das Haupt-Keyword in der Headline, idealerweise in „Headline 1“, in der Beschreibung und am besten in der angezeigten URL enthalten. Dadurch wird dem Suchenden eine stärkere Relevanz der Anzeige vermittelt und die Click-Through-Rate steigt.

Tipp 9: 
Ihr habt ein Alleinstellungsmerkmal? Euer USP ist kostenloser Versand, eine bestimmte Rabattaktion oder unangefochten günstige Preise? Dann solltet ihr das unbedingt in eure Anzeige aufnehmen! 

Tipp 10: 
Es klingt komisch, aber Menschen tendieren dazu auf eindeutige Aussagen eher zu reagieren. Deswegen darf ein Call-to-action in eurer Anzeige nicht fehlen. Der Suchende soll direkt anrufen, Kontakt aufnehmen oder euer Angebot ansehen? Sagt es ihm! 

Anzeigenerweiterungen nutzen

Tipp 11: 
Macht eure Anzeige noch größer! Das geht durch Anzeigenerweiterungen besonders gut. Sie blähen eure Werbung auf und geben Euch die Möglichkeit noch mehr Informationen an den Suchenden weiterzugeben – und das ohne großen Mehraufwand! 

 
 

Landingpage optimieren

Tipp 12: 
Eure AdWords Anzeige hatte den ersten Erfolg und führte zu den ersten Klicks? Super! Allerdings bringt euch das leider nicht viel, wenn der Nutzer dann auf der Landingpage nicht das findet, was in eurer Anzeige versprochen wurde. Passt eure Landingpage so an, dass sie den Inhalt eurer AdWords Kampagne aufgreift, denn Google bewertet über den Qualitätsfaktor auch das Nutzererlebnis mit der Zielseite. Je höher euer Qualitätsfaktor ist, umso besser werden eure Anzeigen laufen.

Tipp 13:
Mobile Suchanfragen lösen die Desktop-Suche allmählich ab, stammen doch mittlerweile über 50% der Suchanfragen von Mobilgeräten. Deshalb sollten die Landing Pages, zu denen eure Anzeigen führen, nicht nur am Laptop, sondern auch mobil gut aussehen. Ob eure Website responsive ist, könnt ihr hier schnell und einfach herausfinden.

Testen, Testen, Testen!

Tipp 14: 
Legt pro Anzeigengruppe nicht nur eine Anzeige an, sondern lasst mindestens zwei Textanzeigen mit verschiedenen Optionen und Texten gegeneinander laufen. Ihr werdet schnell herausfinden, welche besser funktioniert und eine bessere CTR und Reichweite erzielt. Nutzt die gewonnen Erkenntnisse für eure weiteren Anzeigen!

Tipp 15:
Ganz nach unserem Motto „Testen, messen, optimieren“ läuft es auch im SEA ab, denn so etwas wie einen perfekten Zustand gibt es bei AdWords nicht. In dem dynamischen Umfeld von AdWords können ständig neue Keywords wichtig werden und neue Konkurrenten ins Spiel kommen, die die Keywordpreise verändern. Eure Kampagne sollte deshalb sorgfältig überwacht und angepasst werden. Regelmäßiges Testen und Kontrollieren ist der Schlüssel zum Erfolg!

 

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