Produzieren, planen und messen und das meist nicht nur auf einem Kanal, sondern auf mehreren - da kann das eigene Social Media Marketing ganz schön zum Zeitfresser werden. Mit welchen Tools ihr Facebook, Twitter, Instagram und Co. einfacher steuern könnt, verraten wir euch mit unseren 11 Social Media Tools! Los geht's!

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Produktion

Klout/ Kred

Tools, die eigentlich für angehende und aufsteigende Influencer gedacht sind, aber auch bei der Produktion eigener Inhalte helfen können, sind Klout oder auch Kred. Beide Tools sind sehr ähnlich und vergeben anhand von Analysen der eigenen sozialen Netzwerke ein Rating von 1 bis 100, um den eigenen Einfluss bei Twitter und Facebook zu messen. Man hat hier die Möglichkeit Themen (z.B. Art, Education, Technology, Travel uvm.) auszuwählen, zu denen man in der Regel postet und bekommt im Anschluss regelmäßig interessante Inhalte angezeigt, die geteilt, kommentiert oder in eigenen Posts aufgenommen werden können. Experten zu den jeweiligen Themen können abonniert werden und über die Tools können Influencer gefunden werden. Tools wie Kred und Klout sind nicht nur eine Unterstützung dabei, den eigenen Einfluss in den sozialen Netzwerken zu erhöhen, sondern helfen auch interessante und trendige Themen zu finden, die im eigenen Content verarbeitet werden können.

Tool-Preis: Klout: kostenlos, Kred: 30 Tage kostenlos, dann 19€/ Jahr
 

Canva

Mit Canva bekommt ihr ein Design-Tools, mit dem sich schnell und einfach Bilder und Grafiken für Social Media Dienste erstellen lassen. Es handelt sich hierbei um eine Online-Software, die auf Vorlagen und Templates basiert. Das Beste: es gibt viele Social Media Designs mit der jeweils optimalen Größe, die direkt benutzt werden können. Zum Beispiel für Facebook-Titelbilder, LinkedIn-Header oder Twitter-Beiträge. Eigene Bilder können dafür hochgeladen werden oder man bedient sich an einer Auswahl kostenloser Bilder, Icons und Formen, die Canva zur Verfügung stellt. Die erstellten Grafiken könnt ihr ohne Wasserzeichen als PDF, JPG oder PNG herunterladen und zusätzlich unter „Deine Designs“ speichern.

Tool-Preis: kostenlose, umfangreiche Basisversion

 

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Twitter Cards

Wer auf Twitter professionell agieren will, kommt um die Twitter Cards nicht drum herum. Twitter Cards sehen um einiges besser aus, als normale Tweets und sorgen für mehr Reaktionen der Follower. Dafür müssen spezielle Meta-Tags in die eigene Website eingefügt werden, damit der Tweet später automatisch mit einem Bild oder Video der Linkquelle gepimpt wird. Die URL, die du auf Twitter teilen möchtest, muss allerdings vorher von Twitter autorisiert werden. Das funktioniert am besten, in dem man die gewünschte URL beim Card-Validator eingibt. Findet Twitter auf der angegebenen Seite keine Fehler, ist euer Link ready-to-use und das Ganze sieht dann so aus:

ohne Twitter Cards

ohne Twitter Cards

mit Twitter Cars

mit Twitter Cars

Tool - Preis: kostenlos, mit Twitter Anmeldung
 

Social Bearing

Ein weiteres spannendes Tool für Twitter ist Social Bearing. Dieses Tool kann euch dabei helfen, Trendthemen zu erhaschen und auf deren Welle mitzuschwimmen. Ihr könnt hier beispielsweise ein Keyword eingeben und erhaltet dazu genaue Analysen darüber, wie oft zu diesem Thema getweetet, wie viele Menschen erreicht und welche Links in diesem Zusammenhang am häufigsten geteilt wurden. Außerdem schlägt euch das Tool die passenden Hashtags vor, die dafür genutzt werden können. Leider bildet das Tools nur Tweets der letzten 9 Tage ab, gibt euch aber dennoch einen guten Überblick darüber, ob euer Tweet-Thema relevant sein wird.

Tool-Preis: kostenlos, ohne Anmeldung

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Planung

Buffer

Twitter ist zwar, genauso wie Instagram, eher ein Social Media Kanal, der von Beiträgen in Echtzeit lebt, dennoch ist es nützlich auch hier Beiträge für bestimmte Uhrzeiten oder Tage im Voraus zu planen. Genau das kann Buffer. Postings können hier für Facebook, Twitter, Instagram, Google+, Pinterest und LinkedIn geplant werden, inklusive Bildern, Videos und Links. Buffer kürzt Links für seine Nutzer und stellt übersichtliche, kurze Statistiken bereit, um zu kontrollieren, wie ein Post gelaufen ist. Das Tool bietet zudem die Möglichkeit individuelle Zeitpläne anzulegen, sodass Beiträge immer zu den gleichen Tagen und Zeiten veröffentlicht werden.

Tool-Preis: kostenlose Basis Version für ein Profil und 10 geplante Posts in der Warteschlange
 

 
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Hootsuite

Mit Hootsuite stellen wir euch ein recht mächtiges Tool vor, das einige Features in petto hat. Zum einen funktioniert es ähnlich wie Buffer – man kann damit seine Social Media Postings zeitgenau vorausplanen. Zum anderen kann man mit dem Tool auch direkt Monitorings durchführen, seine geteilten Beiträge auf einem Dashboard überwachen, direkt reagieren oder Teams bilden. Seinen Teams kann man Nutzungsrechte und Aufgaben zuweisen, um sich die Social Media Arbeit zu teilen. Im Dashboard hat man nicht nur die Übersicht über seine eigenen Beiträge, sondern kann zusätzlich Suchstreams zu Hashtags, Standorten oder Keywords einrichten und so immer auf dem Laufenden bleiben.

Tool-Preis: kostenlose Basisversion, max. 3 Social Media Profilen für eine Person, einige Features nur in erweiterten Optionen verfügbar

Bild: Hootsuite


Monitoring

Twitter Analytics

Wenn man seine Twitter-Erfolge monitoren will, geht das über das hauseigene Twitter Analytics ohne Probleme. Hier werden alle wichtigen Zahlen zu den eigenen Tweets übersichtlich festgehalten. Ihr bekommt eine monatliche Zusammenfassung eurer besten Tweets, über eure Profilbesuche, die erreichten Personen, die Link-Klicks und über euren Follower-Zuwachs. Auch über die eigene Zielgruppe und aktuelle Trends gibt das Tool Aufschluss. Twitter Analytics solltet ihr unbedingt in euer Twitter-Monitoring einbinden, wenn ihr es noch nicht gemacht habt!

Tool-Preis: kostenlos, mit Twitter Anmeldung

 

Fanpage Karma

Mit einem weiteren umfangreichen Analyse-Tool kommt Fanpagekarma daher. Hier findet ihr einige wichtige Fakten für eure Social Media Kanäle. Anfangs gestartet mit Facebook, können nun auch Twitter oder Youtube analysiert werden. Das Tool gibt dabei Einblicke in die besten Tage und Uhrzeiten für die eigenen Beiträge, über die Herkunft und Aktivität der Follower, zeigt die effektivsten Posting-Typen und die eigenen Multiplikatoren an. Aber nicht nur die Analyse der eigenen Pages ist möglich – man kann auch die Strategie der Konkurrenz beleuchten.

Tool-Preis:  es gibt eine kostenlose Basis-Version mit Detailanalyse für eine Fanpage, ein Basis-Dashboard & wöchentliche Reports 

 
 

Auch Instagram sollte nicht unbeobachtet bleiben! Neben kostenpflichtigen Analyse-Tools wie Iconosquare, haben wir eine kostenfreie Alternative gefunden: INK361. Damit könnt ihr nach einer Verknüpfung mit dem Instagram Kanal einen Überblick über eure Likes und Kommentare, die besten Posts, eure erfolgreichsten Posting-Tage und -Uhrzeiten sowie über die benutzten und erfolgreichsten Filter bekommen. Ihr erfahrt mit dem Tool mehr über das Verhalten eurer Follower und könnt eure Posting-Strategie nach Uhrzeit, Filter und Co. anpassen. Außerdem lassen sich hier Kreise anlegen, um Nutzer oder Hashtags zu folgen bzw. deren Beiträge im Auge zu behalten – auch wenn ihr ihnen nicht aktiv folgen wollt. Mit der kostenpflichtigen Version könnt ihr zudem eure Mitbewerber beobachten und noch weitere Einblicke zu euren Followern gewinnen.

Tool-Preis: in der Basis-Version kostenlos
 

Likealyzer

Ihr wollt wissen, wie eure Facebook-Page im Vergleich zu anderen aufgestellt ist? Likealyzer hilft dabei! Hier werden Punkte auf einer Skala von 1 bis 100 vergeben, die zeigen auf welchem Ranking man mit der eigenen Seite steht. Dieses Tool funktioniert ohne Anmeldung - einfach eine Facebook Seite angeben und die Website spuckt einige interessante Infos aus. Likealyzer wertet deine Seite aus, vergibt grüne Häckchen, wenn alles gut ist oder rote Kreuze, wo Verbesserungsbedarf besteht. Das Tool bewertet unter anderem das Fanwachstum oder die Regelmäßigkeit der Postings und gibt Tipps, wie diese verbessert werden könnten. 

Tool-Preis: kostenlos

 

Facebook Analytics

Ein recht neues Tools, bei dem es sich mit Sicherheit lohnt, dieses in den nächsten Wochen genauer unter die Lupe zu nehmen, ist Facebook Analytics. Das eigene Tool von Facebook kombiniert verschiedene Insights des Social-Media-Riesen und gibt somit allumfassende Analysen und Einblicke.  Für Seiten, Apps, Pixel und Bots können hier Zahlen auf dem Dashboard gezeigt und analysiert werden. Nicht nur normale Nutzerdaten wie Alter und Herkunft werden aufgerufen, sondern es können auch Funnels und Kohorten (Gruppen) erstellt werden, um den genauen Nutzerfluss nachvollziehen zu können. Momentan kann es vorkommen, dass noch nicht alle Daten für eure Seiten verfügbar sind oder die Datensätze nicht ausreichen. Dennoch: Facebook Analytics wird in Zukunft mit Sicherheit euer Must-Have für Facebook Analysen. 

Tool-Preis: kostenlos im Werbeanzeigenmanager

 

Sucht euch die Tools aus, die euch am meisten überzeugt haben und bindet sie in euer Social Media Marketing ein, denn ohne die Nutzung von Tools kann die Optimierung der Kanäle zum Kraftakt werden.

Ihr wollt euch lieber auf euer Hauptgeschäft konzentrieren und habt zu wenig Zeit euch um Social Media zu kümmern? Gern unterstützen wir euch dabei!


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