Springen die E-Commercler jetzt auch auf den #GreenCommerce-Zug auf?

Unverändert wächst der Onlinehandel weiterhin kräftig. Doch mit ihm wachsen leider auch die ökologischen Differenzen. Viele Verbraucher stellen sich nun die Frage: Kann ich mein Öko-Bewusstsein mit Onlineshopping vereinbaren? Denn noch nie war die Nachfrage nach nachhaltigem Leben und Wohnen so gefragt, wie momentan. Influencer präsentieren stolz ihre veganen Bowls aus regionalem Obst und Gemüse, in den Nachrichten läuft das Thema "Fridays For Future" auf Dauerschleife und dein Lieblingsmodelabel wirbt mit der neuen Kollektion aus Bio-Baumwolle. Der anhaltende Öko-Trend ist wichtiger denn je – besonders in diesem Jahr. Stationäre Händler schaffen ihre Plastiktüten ab, installieren Solaranlagen und präsentieren sich so umweltfreundlich, wie nie zuvor.
Soweit so stationär! Doch was macht der E-Commerce? Schauen wir uns Primus Amazon an. Wie schon des Öfteren macht es der Onlineriese vor und präsentiert sein Projekt „Shipment Zero“.  Hauptaugenmerk des Projektes: Bis 2030 soll die Klimabilanz kontinuierlich verbessert werden.

2019_09_Blogtitel GreenCommerce.gif

Somit sollen unter anderem die Hälfte aller Pakete klimaneutral verschickt werden. Darüber hinaus setzt der Onlineversandhändler auf den Einsatz recyclebarer Verpackungen, Elektroautos und nicht zuletzt auf erneuerbare Energien. Du bist kein Onlineriese? Kein Problem! Wir zeigen dir, wie man #Greencommerce lebt. 

Ist ONLINESHOPPING ÜBERHAUPT SO KLIMASCHÄDLICH?

Die klare Antwort lautet: JEIN!
Das Gute zuerst! Onlineshopping ist nicht annähernd so umweltschädlich, wie wir vermuten, so zeigen es zumindest die Hochrechnung des Öko-Instituts zur CO2-Bilanz des Onlineshoppings. Kaufhäuser und Geschäfte verbrauchen Unmengen an Energie, ebenso sollte niemals der Anfahrtsweg des Kunden und der Waren vergessen werden, welche sich enorm negativ auf die Klimabilanz auswirken.
Doch welche Faktoren machen Onlineshopping denn nun umweltschädlich?

Wir haben die 4 wichtigsten Punkte zusammengefasst:

  • Jedes 6. von deutschen Kunden bestellte Paket wird mindestens 1x zurückgeschickt

  • Jedes 2. Paket wird mindestens 1x mit der Bitte um Umtausch retourniert

  • Die Versandwege vom Händler zum Empfänger sind lang. Es gilt: Je weniger Wege zurückgelegt werden, desto besser ist die Klimabilanz

  • Verpackungen werden in der Regel sehr selten ein zweites Mal verwendet, ebenso sind die wenigsten Händler bereits auf recyclebare Materialien umgestiegen

mit Welchen schritten dein E-Business dem ziel der grünen Unternehmenskultur näher kommt ..

  1. Setz dich mit dem Thema des eigenen ökologischen Fußabdrucks auseinander, denn durch Verständnis muss der Grundstein gelegt werden.

  2. Analysiere den aktuellen ökologischen Ist-Zustand deines Unternehmens.

  3. Lege klare, ambitionierte Ziele fest und veranker diese in deiner Unternehmensmission.

  4. Entwickle ein Konzept um den Weg bis zum Ziel zu verdeutlichen. Hier kann dir ein Stakeholder oder einer deiner Kunden wertvolle Tipps geben.

  5. Starte nun deine “Mission Nachhaltigkeit’’, feiere Erfolge mit deinem Team und lobe das Engagement.

  6. Ist die Motivation einmal da, kannst du sogar versuchen deinen Einflusskreis zu vergrößern. Sprich mit deinen Partnern, Kunden oder Mitmenschen und vermittle die Möglichkeit, dass auch sie umweltbewusster handeln können.

  7. Bewerte deine Prozesse im Unternehmen regelmäßig neu um einer nachhaltigeren Entwicklung auch zukünftig Gerecht werden zu können.

 
Recycling-Verpackung-Klimatrend
 
 

Das kannst du tun, um ökologisch-sinnvoll zu wirtschaften!

  • Verwende recyclebare, wiederverwendbare Kartons. Hier schonst du nicht nur deinen Geldbeutel, indem du die Kartons mehrmals verwendest anstatt jeden Karton nur einmal zu verwenden und ihn dann wegzuwerfen, denn du tust ebenso etwas gutes für die Umwelt.

  • Versuche den möglichen Stauraum deiner Verpackung auszunutzen, um die Aufteilung der Sendungen in mehrere Pakete zu vermeiden.

  • Du hast wertvolles Gut, welches den Kunden möglichst unversehrt erreichen soll? Deine erste Wahl wäre hier wahrscheinlich Plastik, schützt ja bekanntlich! Doch es gibt bereits ausgezeichnete Alternativen, wie kompostierbare Verpackungen und Füllmaterial von Bio4Pack, welche dein Produkt sicher und unversehrt zum Kunden bringen.

  • Nutze umweltfreundliche Angebote der Versanddienstleister, wie DHL GoGreen oder UPS carbon neutral . Hier sind unter anderem Elektrofahrzeuge im Einsatz, die rund 7.500 Tonnen CO2 pro Jahr einsparen. Ebenso unterstützen die Versanddienstleister unzählige Klima- und Umweltschutzprojekte.

  • Wie wäre es mit einem Bonus für Kunden, die ihre bestellte Ware nicht retournieren? Auch hier kannst du als Unternehmer Anreize durch Gutschriften oder Rabatte schaffen. Win-Win-Situation, indem du weniger Retouren erhälst und der Kunde sich über seine Belohnung freut!

  • Unterstütze Projekte, welche sich mit dem Klima und der Umwelt auseinandersetzen und profitiere von einer saubereren Welt. Zum Beispiel könntest du jeden Monat eine bestimmte Summe an einen Klimaschutz-Verein spenden. Damit sammelst du garantiert auch Pluspunkte bei deinen Kunden!

Wie Jetzt auch kleine und mittelständische Unternehmen dem Klimawahnsinn den Kampf ansagen…

Auch ein Großteil unserer Kunden ist gewillt, dem Öko-Trend den Rücken zu stärken. Einer unserer Kunden begeistert hier beispielsweise durch seinen einzigartigen Tee, der ohne den Einsatz jeglicher chemischer Dünger oder Pestizide heranwächst und deshalb das EU-Bio-Siegel tragen darf. Noch dazu kommt bei diesem Unternehmen eine umweltfreundliche, kompostierbare Verpackung zum Einsatz. Jeder kennt ihn und viele lieben ihn – Kaffee! Doch hast du dir jemals intensiv Gedanken über dessen Herkunft gemacht und dir die Frage gestellt, wie sich der Konsum auf unsere Umwelt auswirkt? Matchachin schafft Abhilfe und präsentiert seine umweltfreundliche Alternative, den Guayusa-Tee.

Matchachin-Guayusa-Energytee_Recycling
EcoTrade-Klimaschutz-Wälder

EcoTrade vertritt Lösungen und Produkte für den GaLa-Bau, Baumschutz, Grünbau und die Industrie. Mit ihren Lösungen setzen sie sich zum einen dafür ein, Grünflächen zu erhalten. So können mit ihren Produkten bspw. Parkwiesen erschaffen werden, anstatt betonierte Parkplätze zu bauen. Bei vielen ihrer Projekte kommen zudem recycelte und recycelbare Kunststoffe zum Einsatz. Für deine ökologisch-nachhaltige Lösung im Garten- und Landschaftsbaubereich steht dir unser Kunde hier jederzeit zur Verfügung.

Auch unser Kunde BULLDOG setzt auf handgemacht & nachhaltig. BULLDOG fasziniert durch seinen Kinderfahrradsitz, der für Gernerationen gemacht wurde. Kein Wegwerfprodukt aus Vollplastik, sondern ein Kindersitz, der den zukünftigen Weltrettern ermöglicht, die Erde mit allen Sinnen zu entdecken. Dabei setzt BULLDOG auf eine Produktion made in Germany, langlebiges Stahlblech, das nahezu frei von Kunststoffen und frei von Schadstoffen ist und einer Auslieferung in nachhaltiger, regional erzeugter Verpackung.
Hier wird definitiv einiges richtig gemacht!

Fahrradkindersitz-vorn-Bulldog-

Wie du siehst, ist es möglich selbst im E-Commerce dem Öko-Trend zu folgen. Klar sollte sein: Es gibt viel zu tun.
Jedes Unternehmen sollte sich mit diesem Thema auseinandersetzen, vielleicht öffnen sich hierbei neue Türen und du treibst unbewusst dein Business voran und dein Unternehmen gewinnt mehr Interessenten. Gerade in der heutigen Zeit zeigt sich, dass viele junge Talente helfen wollen, unseren Planeten zu schützen.

💚 WIR FÜR #GREENCOMMERCE 💚

Den Weg zur grünen Unternehmenskultur musst du nach und nach alleine finden. Wir können dir jedoch helfen, dass jeder von dir und deiner Mission erfährt! Nimm Kontakt zu uns auf!


DAS KÖNNTE DICH AUCH INTERESSIEREN…