Redaktionsplan im Content-Marketing: erstellen, Inhalte & Vorlage 

Person trägt Termine in einen Kalenderplaner ein; daneben stehen Kaffee und Smartphone.

Meistens braucht es für gelungenes Content-Marketing mehr als nur eine kreative Idee. Entscheidend ist auch, regelmäßig relevante Inhalte zu veröffentlichen. Ein Redaktionsplan im Content-Marketing bringt Struktur in das Chaos und sorgt dafür, dass eure Ideen nicht einfach zwischen den Seiten eines Notizbuchs verschwinden. Er hilft euch dabei, Themen, Formate, Termine und Verantwortlichkeiten zu organisieren und im Blick zu behalten, welcher Inhalt wann, wo und von wem veröffentlicht wird. 

In diesem Beitrag erfahrt ihr, welche Bestandteile wirklich sinnvoll sind, wie ihr einen Redaktionsplan am besten Schritt für Schritt erstellt und wie ein ausgefüllter Plan in der Praxis aussehen kann. Außerdem stellen wir euch eine kostenlose Redaktionsplan-Vorlage zur Verfügung, mit der ihr direkt in eure Content-Planung starten könnt. 

 
 

Das Wichtigste auf einen Blick

● Ein Redaktionsplan schafft einen verlässlichen Überblick über eure Content-Aktivitäten und erleichtert die Abstimmung im Team.
● Je nach Workflow können neben den Basisangaben auch Felder wie Keywords, Search Intent, CTA, KPI oder Repurposing sinnvoll sein.
● Für die Erstellung geht ihr schrittweise vor: Ziele festlegen, Themen priorisieren, Zuständigkeiten klären, Inhalte terminieren und Ergebnisse regelmäßig prüfen.
● Mit unserer kostenlosen Redaktionsplan-Vorlage könnt ihr direkt starten und den Plan an eure eigenen Anforderungen anpassen.

Ein Redaktionsplan im Content-Marketing hilft euch bei der Planung, Produktion, Veröffentlichung und Verteilung eures Contents über verschiedene Formate und Kanäle hinweg. Darin haltet ihr konkret fest, welche Inhalte ihr erstellen und veröffentlichen möchtet, wann sie erscheinen und wer für ihre Umsetzung verantwortlich ist. Dabei kann der Plan beispielsweise Blogartikel, Newsletter, Whitepaper, Social-Media-Content, Videos oder Podcasts umfassen.

Gerade bei der Zusammenarbeit im Team schafft ein Redaktionsplan einen gemeinsamen Überblick und klare Zuständigkeiten. Er ist jedoch nicht mit der Content-Strategie gleichzusetzen: Während die Strategie Ziele, Zielgruppen und die grundsätzliche Richtung des Content-Marketings vorgibt, übersetzt der Redaktionsplan diese Vorgaben in konkrete Themen, Termine und Verantwortlichkeiten.

Redaktionsplan, Content-Plan und Redaktionskalender: Was ist der Unterschied?

Redaktionsplan, Content-Plan und Redaktionskalender: Die Begriffe klingen sehr ähnlich und hängen miteinander zusammen, erfüllen allerdings unterschiedliche Aufgaben. Während der Content-Plan Themen und Prioritäten bündelt, organisiert der Redaktionsplan die konkrete Umsetzung und der Redaktionskalender bildet die Veröffentlichungen in einer Kalenderansicht zeitlich ab.

Begriff Fokus / Ebene Leitfrage
Content-Strategie strategische Grundlage Warum und für wen erstellen wir Content?
Content-Plan Themen und Prioritäten Welche Inhalte / Themen wollen wir umsetzen?
Redaktionsplan operative Umsetzung Wer erstellt was, bis wann, für welchen Kanal?
Redaktionskalender zeitliche Ansicht Wann wird welcher Inhalt veröffentlicht?

Warum ist ein Redaktionsplan wichtig?

Ein durchdachter Redaktionsplan sorgt dafür, dass Content nicht spontan und ohne klare Struktur entsteht, sondern verlässlich geplant und umgesetzt werden kann. Ihr behaltet anstehende Themen und Veröffentlichungen im Blick, könnt eure Ressourcen realistischer einteilen und stellt sicher, dass wichtige Inhalte nicht untergehen oder doppelt bearbeitet werden.

Wie umfangreich ein Redaktionsplan sein soll, ist individuell und hängt von verschiedenen Faktoren, wie der Größe eures Teams, der Anzahl der genutzten Kanäle und eurem Content-Workflow ab.

Schreibblockaden vermeiden

Die „Angst vor dem leeren Blatt“ lässt sich mit einer guten Themenplanung deutlich reduzieren. Wenn Ideen bereits gesammelt, priorisiert und eingeplant sind, müsst ihr nicht jedes Mal bei null anfangen, wenn ein neuer Beitrag ansteht.

Überblick und Struktur schaffen

Mit einem Redaktionsplan behaltet ihr die Übersicht über geplante und bereits veröffentlichte Inhalte. Gleichzeitig kann er als Archiv dienen: Ihr erkennt schneller, welche Themen ihr bereits behandelt habt, wo noch Lücken bestehen und wie ihr eure Themen möglichst abwechslungsreich und konsistent abdeckt.

Qualität sichern

Wer Content erst kurz vor der Veröffentlichung plant, hat oft weniger Zeit für Recherche, Abstimmung und Überarbeitung. Ein Redaktionsplan schafft frühzeitig Klarheit darüber, welche Inhalte anstehen, und gibt euch dadurch mehr Spielraum, hochwertigen Content zu erstellen.

Zusammenarbeit im Team organisieren

Besonders wenn mehrere Personen Inhalte professionell planen und umsetzen, ermöglicht ein Redaktionsplan eine transparente Verteilung der Zuständigkeiten. Alle Beteiligten sehen, wer welchen Inhalt übernimmt, welche Aufgaben noch offen sind und bis wann einzelne Schritte erledigt werden müssen. Das reduziert Abstimmungsaufwand und verhindert, dass Aufgaben doppelt erledigt oder übersehen werden.

Zeit und Ressourcen besser planen

Ein Redaktionsplan zeigt frühzeitig, wann die Content-Erstellung beginnen sollte und wann die jeweiligen Inhalte veröffentlicht werden sollen. So könnt ihr Deadlines, verfügbare Kapazitäten und aufwendigere Formate besser aufeinander abstimmen und eine realistische Veröffentlichungsfrequenz festlegen.

Saisonale Themen und besondere Anlässe berücksichtigen

Weihnachten, Ostern und Silvester? Feiertage, saisonale Ereignisse, Aktionen oder wichtige Termine lassen sich frühzeitig in die Planung aufnehmen. Dadurch bleibt genug Zeit für Vorbereitung und ihr vermeidet, dass relevante Anlässe im Arbeitsalltag untergehen.

Was gehört in einen Redaktionsplan?

Welche Angaben in euren Redaktionsplan gehören, hängt von eurem Unternehmen oder eurer Agentur, eurer Content-Strategie und eurem Workflow ab. Wenn ihr beispielsweise allein an euren Inhalten arbeitet, braucht ihr nicht zwingend eine eigene Spalte für Verantwortlichkeiten. Für kleinere Teams oder eine überschaubare Anzahl an Kanälen reicht daher oft ein schlanker Plan mit wenigen Basisangaben aus. Zusätzliche Angaben sind vor allem dann sinnvoll, wenn mehrere Personen, Kanäle oder komplexere Content-Workflows koordiniert werden.

Basisfelder für einen schlanken Redaktionsplan

Für kleine Teams und überschaubare Workflows reichen oft einige zentrale Angaben aus, um Inhalte zuverlässig zu planen und zu koordinieren.

Feld Zweck
Thema / Arbeitstitel Welcher Inhalt ist geplant?
Format / Beitragsart Blogbeitrag, Newsletter, Social Post, Video etc.
Kanal Wo wird der Inhalt veröffentlicht?
Verantwortlichkeit Wer übernimmt die Erstellung oder Koordination?
Deadline Bis wann muss der Inhalt fertig sein?
Veröffentlichungsdatum Wann geht der Inhalt live?
Status Idee, in Arbeit, Review, veröffentlicht etc.

Optionale Felder für komplexere Workflows

Wenn mehrere Personen oder Kanäle koordiniert werden oder SEO- und Performance-Ziele eine größere Rolle spielen, können zusätzliche Angaben sinnvoll sein.

Feld Zweck
Ziel / Zielgruppe Was soll erreicht und wer angesprochen werden?
Content-Pillar Welchem Themenbereich ist der Inhalt zugeordnet?
Keyword / Search Intent Welche Suchanfrage bzw. Suchintention wird bedient?
URL Wo wird der Inhalt veröffentlicht oder aktualisiert?
CTA Welche Handlung soll folgen?
KPI Woran wird der Erfolg gemessen?
Repurposing Wie kann der Inhalt weiterverwendet werden?
Besondere Anlässe Feiertage, saisonale Themen oder Kampagnen

Redaktionsplan erstellen: Schritt für Schritt

Grafik mit acht aufeinanderfolgenden Schritten zur Planung, Erstellung, Veröffentlichung und Optimierung eines Redaktionsplans.

1. Ziele, Zielgruppen und Scope festlegen

Bevor ihr beginnt, euren Redaktionsplan zu erstellen, solltet ihr die grundlegenden Fragen eurer Content-Planung klären: Welche Content-Marketing-Ziele möchtet ihr mit euren Inhalten erreichen und welche Zielgruppe wollt ihr ansprechen? Legt außerdem fest, welche Bereiche der Redaktionsplan abdecken soll, beispielsweise euren Blog und Newsletter oder mehrere Content-Marketing-Kanäle.

Diese Entscheidungen geben eurem Marketing eine inhaltliche Richtung vor und helfen euch später dabei, Themen und Formate sinnvoll auszuwählen.

2. Vorhandene Inhalte, Ideen und Themenbasis erfassen

Bevor ihr neue Themen plant, verschafft euch zunächst einen Überblick über das, was bereits vorhanden ist. Sammelt bestehende Beiträge, offene Ideen, geplante Kampagnen und Themen, die ihr zukünftig behandeln möchtet.

Dabei lohnt sich auch ein Blick auf bereits veröffentlichte Inhalte: Welche Themen wurden schon ausführlich behandelt? Welche lassen sich aktualisieren oder weiterentwickeln? Und wo gibt es noch Content-Gaps, die ihr mit neuen oder überarbeiteten Inhalten schließen könnt?

3. Themen clustern und priorisieren

Ordnet eure gesammelten Ideen anschließend übergeordneten Themenclustern oder Content-Pillars zu. So könnt ihr leichter erkennen, ob bestimmte Bereiche bereits stark vertreten sind oder andere Themen bislang zu kurz kommen.

Legt danach fest, welche Inhalte zuerst umgesetzt werden sollen, damit ihr zur passenden Zeit die richtigen Themen aufgreift. Berücksichtigt dabei beispielsweise eure Ziele, die Relevanz für eure Zielgruppe, saisonale Anlässe oder aktuelle Kampagnen. So entsteht eine ausgewogene Themenplanung, statt Inhalte nur nach spontanen Ideen auszuwählen.

4. Kanäle, Formate und realistische Veröffentlichungsfrequenz wählen

Nun legt ihr fest, über welche Kanäle und in welchen Formaten ihr eure Themen umsetzen möchtet. Dabei könnt ihr unterschiedliche Medientypen im Content-Marketing berücksichtigen. Für ausführlichere Inhalte eignen sich beispielsweise Blogbeiträge, Newsletter, Interviews oder Whitepaper, während sich Infografiken, Checklisten, Videos, Podcasts und Social-Media-Content für andere Formate und Kanäle anbieten. Nicht jedes Format eignet sich gleichermaßen für jedes Thema oder jede Zielgruppe. Wählt deshalb gezielt aus, welche Kombination am besten zu eurem Content passt.

Bestimmt außerdem eine Veröffentlichungsfrequenz, die ihr mit euren verfügbaren Ressourcen dauerhaft einhalten könnt. Ob ihr mehrmals pro Woche, wöchentlich oder monatlich veröffentlicht, ist weniger entscheidend als eine realistische und verlässliche Planung.

5. Tool und Felder des Redaktionsplans definieren

Entscheidet euch anschließend für ein Tool, mit dem ihr euren Redaktionsplan führen möchtet. Für eine effiziente Content-Planung kann bereits eine Tabelle ausreichen, während sich für komplexere Team-Workflows beispielsweise Projektmanagement-Tools eignen.

Legt außerdem fest, welche Informationen ihr im Plan erfassen möchtet. Neben Basisfeldern wie Thema, Format, Deadline und Veröffentlichungsdatum können je nach Workflow zusätzliche Angaben wie Keyword, Search Intent, CTA oder KPI sinnvoll sein.

6. Verantwortlichkeiten, Deadlines und Freigaben festlegen

Damit aus der Planung auch tatsächlich Content entsteht, sind klare Zuständigkeiten besonders im Team unerlässlich. Legt fest, wer den Content erstellt, wer ihn gegebenenfalls prüft und bis wann die einzelnen Aufgaben erledigt sein müssen.

Plant eure Fristen so, dass ausreichend Zeit für Recherche, Erstellung, Feedback und Freigabe bleibt. Gerade bei mehreren Beteiligten verhindert ein klarer Ablauf, dass Aufgaben liegen bleiben oder erst kurz vor der Veröffentlichung auffallen.

7. Inhalte terminieren und veröffentlichen 

Für die Veröffentlichung von Inhalten ordnet ihr die priorisierten Themen nun konkreten Terminen zu. Achtet dabei darauf, Deadlines, saisonale Themen, Kampagnen und die verfügbare Arbeitszeit miteinander abzustimmen.

Der Redaktionsplan sollte dabei Orientierung geben, aber nicht vollkommen starr sein. Aktuelle Entwicklungen oder verschobene Projekte können es notwendig machen, einzelne Themen neu zu terminieren oder kurzfristig andere Inhalte vorzuziehen.

8. Performance prüfen und Planung regelmäßig anpassen 

Für erfolgreiches Content-Marketing endet die Redaktionsplanung nicht mit der Veröffentlichung. Prüft regelmäßig, welche Inhalte gut funktionieren und welchen Beitrag euer Content-Marketing wirklich zum Erreichen eurer Ziele leistet. Je nach Format können dafür beispielsweise Reichweite, Klicks, Conversions oder andere relevante KPIs herangezogen werden.

Nutzt die Erkenntnisse für die weitere Planung: Erfolgreiche Themen lassen sich vertiefen, aktualisieren oder durch Content-Recycling für andere Formate und Kanäle weiterverwenden, während weniger relevante Inhalte neu priorisiert werden können. So bleibt euer Redaktionsplan aktuell und entwickelt sich gemeinsam mit eurem Content-Marketing weiter.

Vorlage: Wie sieht ein guter Redaktionsplan aus?

Ein gut strukturierter Redaktionsplan sollte vor allem einfach und verständlich aufgebaut sein, insbesondere dann, wenn mehrere Personen mit ihm arbeiten. Alle Beteiligten sollten auf einen Blick verstehen, welche Inhalte geplant sind, wer zuständig ist und wie der aktuelle Stand aussieht.

Außerdem ist es wichtig, dass euer Redaktionsplan trotz aller Planung flexibel bleibt. Er sollte euch als Orientierung dienen, euch aber nicht zu einer starren Planung zwingen. Aktuelle Ereignisse können beispielsweise dazu führen, dass ein Thema kurzfristig besonders relevant wird und ihr spontan einen passenden Inhalt veröffentlichen möchtet. Gleichzeitig können unvorhergesehene Entwicklungen eure Planung verändern, etwa wenn sich ein Produktlaunch verschiebt, eine Freigabe länger dauert oder ein geplanter Beitrag nicht rechtzeitig fertig wird.

Beispiel eines Redaktionsplans als Tabelle mit Terminen, Themen, Formaten, Kanälen, Verantwortlichen, Status und CTAs.

So kann ein kompakter Redaktionsplan in der Praxis aussehen. Wenn ihr direkt mit eurer eigenen Planung starten möchtet, könnt ihr dafür unsere kostenlose Vorlage nutzen.

Kostenlose Redaktionsplan-Vorlage

Damit ihr direkt mit eurer Planung starten könnt, stellen wir euch eine kostenlose Redaktionsplan-Vorlage in zwei Varianten zur Verfügung: eine Basisversion für kleinere Teams und überschaubare Workflows sowie eine erweiterte Version für komplexere Content-Prozesse.

Die Basisversion enthält die wichtigsten Angaben für die tägliche Planung, etwa Thema, Kanal, Verantwortlichkeit und Veröffentlichungsdatum. Die erweiterte Version ergänzt zusätzliche Felder für SEO, Performance und die Zusammenarbeit im Team. Beide Varianten lassen sich flexibel an euren eigenen Workflow anpassen.

Leere Basisvorlage für einen Redaktionsplan mit Spalten für Thema, Format, Kanal, Verantwortliche, Deadline, Veröffentlichungsdatum und Status.

Redaktionsplan für Blog, Newsletter und Social Media

Je nach Kanal können im Redaktionsplan unterschiedliche Zusatzangaben sinnvoll sein. Die Grundstruktur bleibt zwar gleich, einzelne Felder lassen sich aber an den jeweiligen Content-Typ anpassen.

Blog

Für Blogbeiträge bieten sich zusätzliche Felder wie Keyword, Search Intent, URL, Update/Refresh und CTA an. So könnt ihr nicht nur neue Inhalte planen, sondern auch bestehende Beiträge gezielt für spätere Aktualisierungen vormerken.

Newsletter

Bei Newslettern sind vor allem Versanddatum, Segment oder Zielgruppe, Betreff, CTA und Kampagnenbezug hilfreich. Dadurch lässt sich besser nachvollziehen, welche Mailings für welche Zielgruppe und zu welchem Anlass geplant sind.

Social Media

Für Inhalte auf verschiedenen Social-Media-Kanälen wie Instagram oder LinkedIn reichen meist Angaben zu Plattform, Format, benötigtem Asset, Posting-Zeitpunkt und Status. So behaltet ihr im Blick, welche Inhalte vorbereitet, freigegeben oder bereits veröffentlicht wurden.

Welche Tools eignen sich für Redaktionspläne?

Welche Tools sich für die Content-Planung eignen, hängt vor allem von der Teamgröße, der Komplexität eures Workflows und möglichen Freigabeprozessen ab. Für eine einfache und flexible Planung lassen sich Inhalte bereits gut in Tabellen wie Excel oder Google Sheets verwalten. Arbeiten mehrere Personen gemeinsam an Inhalten, können Software-Lösungen wie Notion, Trello oder Asana dabei helfen, Aufgaben, Status und Abstimmungen übersichtlich zu koordinieren.

Wichtig ist dabei weniger das Tool selbst als ein Redaktionsplan, der zu euren Abläufen passt und von allen Beteiligten zuverlässig genutzt wird.

Redaktionsplan pflegen und Erfolg messen

Ein Redaktionsplan ist kein statisches Dokument, sondern sollte regelmäßig gepflegt und an aktuelle Entwicklungen angepasst werden. Ein guter Plan schafft deshalb eine verlässliche Grundstruktur, lässt aber gleichzeitig Raum für spontane und aktuell relevante Inhalte. Aktualisiert deshalb den Status eurer Inhalte, verschiebt Termine bei Bedarf und priorisiert Themen neu, wenn sich Kampagnen, Ressourcen oder aktuelle Ereignisse verändern.

Nutzt die Pflege außerdem, um Lücken in eurer Themenplanung zu erkennen und erfolgreiche Inhalte gezielt weiterzuentwickeln. Ein Blick auf passende KPIs hilft euch dabei einzuschätzen, welche Themen und Formate gut funktionieren und wo Anpassungen sinnvoll sind.

Wie oft ihr euren Redaktionsplan überprüft, hängt von eurem Team und eurer Veröffentlichungsfrequenz ab. Für viele Teams bietet sich ein monatlicher operativer Review an, während ihr eure Themen und Ausrichtung beispielsweise quartalsweise etwas grundsätzlicher überprüfen könnt.

KI für Themenfindung und Redaktionsplanung

KI kann euch bei der Redaktionsplanung vor allem dabei unterstützen, vorhandene Ideen zu strukturieren und schneller weiterzuentwickeln. Mit passenden KI-Prompts im Content-Marketing lassen sich verschiedene Arbeitsschritte effizient vorbereiten und unterstützen. Sinnvolle Einsatzmöglichkeiten sind zum Beispiel:

  • Themenideen strukturieren

  • Themen clustern

  • Vorhandene Ideen priorisieren

  • ein erstes Briefing für geplante Inhalte erstellen

  • Repurposing-Ideen für bestehende Inhalte sammeln

Wichtig ist, KI dabei als Unterstützung zu nutzen: Die strategische Ausrichtung, die Priorisierung relevanter Themen und die fachliche Prüfung bleiben weiterhin Aufgabe des Teams.

Fazit: Mit einem Redaktionsplan von der Strategie zur Umsetzung

Ein Redaktionsplan verbindet eure Content-Strategie mit der konkreten Umsetzung und schafft eine verlässliche Grundlage für eure Content-Produktion. Er hilft euch dabei, Themen zu koordinieren, Zuständigkeiten klar zu verteilen und Veröffentlichungen planbar zu machen. Gleichzeitig sollte ein guter Redaktionsplan verständlich aufgebaut und flexibel genug sein, um auf aktuelle Entwicklungen und kurzfristige Änderungen reagieren zu können.

Mit unserer kostenlosen Redaktionsplan-Vorlage könnt ihr direkt eure eigene Planung aufsetzen und an euren Workflow anpassen. So habt ihr alle wichtigen Infor

Häufig gestellte Fragen zum Redaktionsplan

Wie weit im Voraus sollte man einen Redaktionsplan erstellen?

Das hängt von eurer Veröffentlichungsfrequenz und euren Abläufen ab. Für viele Teams ist eine Planung über mehrere Wochen oder einen Monat sinnvoll, während größere Kampagnen oft weiter im Voraus geplant werden.

Welches Tool eignet sich für einen Redaktionsplan?

Für einfache Planungen reichen Excel oder Google Sheets meist aus. Bei komplexeren Team-Workflows können Tools wie Notion, Trello oder Asana sinnvoll sein.

Braucht man für jeden Kanal einen eigenen Redaktionsplan?

Nicht unbedingt. Mehrere Kanäle können in einem gemeinsamen Redaktionsplan gebündelt werden, solange die Planung übersichtlich bleibt. Bei sehr unterschiedlichen Workflows kann eine Trennung sinnvoll sein.

Wie oft sollte ein Redaktionsplan aktualisiert werden?

Ein Redaktionsplan sollte regelmäßig gepflegt werden. Wie oft das nötig ist, hängt von eurem Team und der Veröffentlichungsfrequenz ab. Häufig bietet sich mindestens ein monatlicher Review an.

Ellen Karapetyan

Ellen Karapetyan | Werkstudentin Marketing

Als Werkstudentin bei MarkOp verbindet Ellen ihre Begeisterung für Geschichten, Sprache und kreative Inhalte. Im Magazin schreibt sie über alles rund um das Thema Content.

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