Jeder deutsche Internetnutzer empfängt durchschnittlich etwa 25 E-Mails täglich. Um mit dem eigenen Newsletter in dieser Flut an täglichen Mails nicht unterzugehen, ist es ratsam, sich über sein E-Mail-Marketing genauer Gedanken zu machen und herauszufinden, was es mindestens braucht, um einen erfolgreichen Newsletter zu erstellen. Wir geben dir im Folgenden einige Tipps an die Hand!

 
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Was der Newsletter können muss

Sobald man vorhat Newsletter zu verschicken, sollten die Fragen „An wen versende ich?“ und „In welcher Art versende ich?“ aufploppen. Die Zielgruppe spielt natürlich wie immer eine besondere Rolle und zu dieser sollte auch der Newsletter passen. Du solltest dir auch bewusst sein, was du erreichen möchtest, denn die schön designten E-Mails können in verschiedenen Formen in Erscheinung treten. Online-Shops verwenden häufig Sales-Newsletter, um ihre Verkäufe zu steigern, B2B-Firmen setzen dagegen eher auf Content, der ihre Empfänger über die Marke, die Dienstleistungen und Produkten informiert oder Tipps weitergibt.

Eines ist hierbei unabdingbar, ein erfolgreicher Newsletter sollte dem Leser einen Mehrwert bieten. Gib dem Leser mit deiner Mail einen Grund diese auch beim nächsten Mal wieder zu öffnen! Das klappt nicht nur durch Gutscheine oder Rabattangebote, sondern auch durch Vorankündigungen zu neuen Produkten oder durch wertvolle Tipps, die die Fragen deiner Empfänger zu einem Anliegen beantworten.
Auch beim Newsletter-Marketing gilt die Devise: Keine Werbung ist oft die beste Werbung!

Der Versandzeitpunkt

Einer der wichtigsten Erfolgsfaktoren im Email-Marketing ist der Zeitpunkt an dem eine Mail versendet wird. Aber wann genau ist das? Das lässt sich pauschal leider nicht sagen. Generell gilt, dass E-Mails im B2B Bereich von Montag bis freitags in den Morgenstunden erfolgreich sein können, wohin gegen Mails im B2C-Bereich von Montag bis sonntags sowohl morgens als auch abends gelesen werden. Wann der beste Zeitpunkt ist, um deine Zielgruppe zu erreichen, kannst du nur selbst herausfinden! Schau dazu zum Beispiel in deinen Website-Aktivitäten nach oder zieh auch deine Facebook-Fanpage-Statistiken zurate, um herauszufinden, wann deine Zielgruppe online ist. Auch hier wird es nicht nur einen Zeitpunkt geben. Deswegen raten wir: testen, testen, testen! Probiere Mailings zu unterschiedlichen Zeitpunkten aus und vergleiche die Öffnungsraten, die du jeweils erzielt hast.

Die Betreffzeile

Das Herzstück eines jeden Newsletters ist die Betreffzeile, denn sie entscheidet, ob eine Mail geöffnet oder in den Papierkorb (oder noch schlimmer, in den Spam-Ordner!) verfrachtet wird. Eine erfolgreiche und klickstarke Betreffzeile sollte in erster Linie das Thema des Newsletters  kurz und knapp in ca. 50 Zeichen abzeichnen und darf keine falschen Versprechungen geben. Der Leser sollte durch das Lesen des Betreffs neugierig und aktiviert werden.

Außerdem wirkt Personalisierung laut einer Auswertung des E-Mail-Marketing Tools Mailchimp noch immer positiv auf den Leser und erhöht die Öffnungsrate einer Mail mit großer Wahrscheinlichkeit. Die Personalisierung kann sich zum einen auf den Namen des Empfängers („Frau Schmidt, diese Trendfarben sollten Sie sich ansehen!“) beziehen, zum anderen aber auch auf persönliche Daten, wie den Lieblingsdesigner oder den letzten Kauf („Wir haben die passenden Accessoires für ihr blaues Kleid!“). Viele E-Mail-Marketing Tools wie Mailchimp ermöglichen die Personalisierung automatisch anhand von bestimmten, gesetzten Merge Tags wie "*|FNAME|*". Je besser ihr eure Kunden kennt und je mehr Details ihr zu ihnen wisst, desto besser könnt ihr die Betreffzeile auch mit anderen Tags auf sie ausrichten.

 Betreffzeile, die wenig aktiviert

Betreffzeile, die wenig aktiviert

               Betreffzeile, die durch persönliche Ansprache zum Klicken motiviert

              Betreffzeile, die durch persönliche Ansprache zum Klicken motiviert

Auch künstliche Verknappung wie „Nur noch bis Mitternacht verfügbar!“ sowie der gemäßigte Einsatz von Emojis kann die Empfänger zum Öffnen der Mail aktivieren. Aber auch hier gilt: wer nicht testet, verliert! Führe daher A/B-Tests mit deinen zwei favorisierten Betreffzeilen durch, um die Klickstärkste ausfindig zu machen! 

Die Gestaltung

Die erste Hürde ist überwunden und die Mail wurde angeklickt - jetzt musst du den Leser von deinem Newsletter begeistern! Das Format deines Templates spielt dabei eine wichtige Rolle. Laut Newsletter2Go ist die optimale Breite für dein Template 600px. Diese solltest du einhalten, um du gewährleisten, dass dein Newsletter bei allen gängigen E-Mail-Dienstleistern wie gewünscht dargestellt wird.

Der obere Teil deiner Mail nimmt außerdem den wichtigsten Platz in deiner Mail ein. Nach dem Above-the-fold-Prinzip sollte das Wichtigste deines Newsletters schon in den ersten 20-25% deiner E-Mail hervorkommen und den Leser zum Weiterscrollen animieren. Das geht schon mit dem Headerbild los. Dieses sollte nicht nur ansprechend sein, sondern den Empfänger darüber informieren, was er im Newsletter erwarten kann. Vor allem bei Sales-Newslettern bietet es sich an, direkt am Anfang der Mail z.B. auf das Header Bild oder unter die Einleitung den ersten Call-to-action-Button zu platzieren. Dieser Button sollte dem Leser genau sagen, was er tun soll. Dabei wirkt nichts so schnöde, wie die Aussage „Hier klicken“. Der CTA-Button muss motivieren, wobei klare Aufforderungen wie „Jetzt Gutschein abholen“ deutlich besser wirken.

                  Der Farbkreis nach Johannes Itten

                 Der Farbkreis nach Johannes Itten

Genau wie andere wichtige Design-Elemente muss der Call-to-Action-Button optisch auffallen und sich in Form und Farbe vom restlichen Design bzw. vom dominierenden Farbprofil abheben. Neben einer gut leserlichen Schrift eignen sich hierbei Kontrastfarben hervorragend. Verwende die Komplementärfarbe, um eure Buttons ins Auge stechen zu lassen!

Der Newsletter lebt außerdem auch durch gute Bilder. Diese sollten hoch aufgelöst aber so komprimiert wie möglich sein und zum Erscheinungsbild des Unternehmens passen. Deine Bilder kannst du beispielsweise mit Tools wie tinypng.com komprimieren, ohne an Schärfe zu verlieren.
Generell solltest du daran denken, dass dein Newsletter zu deiner Marke passen und diese wiederspiegeln muss. Achte daher unbedingt darauf, dass du dein Corporate Design umsetzt, dein Logo am Anfang der Mail sichtbar platzierst und du auch in der textlichen Umsetzung deinem Stil treu bleibst! 

Ein paar coole Newsletter-Exemplare haben wir mal herausgesucht:

Falls du noch mehr heiße Tipps für das Design eines guten Newsletters brauchst oder einfach ein wenig Inspiration suchst, empfehlen wir reallygoodemails.com und diesen Beitrag von der Canva Designschool.

 

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